Herzlich Willkommen auf der Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Habscheid

Im Jahr 1946 gründeten unsere Vorfahren die Freiwillige Feuerwehr Habscheid. In den ersten Nachkriegsjahren gab es so gut wie keine Ausrüstung. Mit den Jahren wurden die Feuermänner immer besser ausgerüstet. Wenn man bedenkt, dass die erste Ausrüstung aus einer Handgezogenen Spritze bestand, so ist es ein Quantensprung zum heutigen Fahrzeug mit 750 Liter Wassertank und moderner Krafttragspritze.

Kontaktadressen

Wehrführer

Raphael Hahn

Neustraße 5

D-54597 Habscheid

Tel.: 015116526589

E-Mail: habscheid@fw-vg-pruem.de


Jugendwart

Tobias Heck

Poststraße 8a

D-54597 Habscheid

Tel.: 017623537413

E-Mail: jfw-habscheid@gmx.de

Der Notruf ist ein Signal, welches bei einem Notfall übermittelt wird um professionelle Hilfe wie z.B. Feuerwehren, Rettungsdienste oder die Polizei zu benachrichtigen und zu alarmieren. Die Notrufnummer "112" gilt seit dem 11. Februar 1991 als Euronotrufnummer. Sie ist also europaweit gültig.

Ruhe bewahren!    

  • Keine Panik entstehen lassen ist das oberste Gebot.

Menschen retten!  

  • Brände an Personen mit Decken (Löschdecke) oder durch Wälzen auf dem Boden löschen.

In Sicherheit bringen!  

  • Rettungswege nutzen - keine Aufzüge! 
  • Sind Rettungswege nicht nutzbar, laut und deutlich an Fenstern bemerkbar machen.
  • Anfahrtswege für die Feuerwehr freihalten - Feuerwehr einweisen.
  • Ggf. Sammelplätze aufsuchen.

Rettungskräfte alarmieren!

  • Wählen Sie die Notrufnummer 112.
  • Die Notrufnummer 112 gilt europaweit ohne Vorwahl.

Brände bekämpfen!  

  • Löschmaßnahmen nur ergreifen, wenn keine Gefahr für das eigene Leben besteht.  
  • Brennende Öle und Fette nicht mit Wasser löschen.  
  • Vorsicht vor Rauchgasen - Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!   
  • Brand eingrenzen - Fenster und Türen schließen.

Feuerwehr erwarten! 

  • Halten Sie die Schlüssel zu allen Räumen für die Feuerwehr bereit.


Begegnet man einem Fahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn, so ist ein

Notfall nicht weit entfernt.


Im §38 der StVO ist geregelt, wie man sich in solch einem Fall zu verhalten

hat. Das so genannte Wegerecht wird von Feuerwehr, Rettungs- und Hilfsdiensten

sowie von der Polizei in Anspruch genommen, wenn höchste Eile geboten ist:


1. um Menschenleben zu retten

2. um schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden


3. um eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden


4. um flüchtige Personen zu verfolgen


5. um bedeutende Sachwerte zu erhalten


Verhaltenstipps!


1. Orientieren

  • Ruhe bewahren! 
  • Woher kommen die Signale?  
  • In welche Richtung bewegen sich die Einsatzfahrzeuge?
  • Wie viele Fahrzeuge sind es?


2. Reagieren  

  • Immer den Blinker setzen, um Einsatzfahrzeugen anzuzeigen, in welche Richtung man Platz schaffen will.    
  • Dabei auf andere Verkehrsteilnehmer (z.B. Radfahrer, Mofafahrer) achten.
  • Setzen Sie ihren alten Fahrweg erst dann fort, wenn das Einsatzfahrzeug Sie problemlos passiert hat.



Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Habscheid

Habscheid liegt in der westlichen Hocheifel in 500 m Höhe und hatte 1996 574 Einwohner einschließlich der Ortsteile. Neben der Viehwirtschaft gab es viele Kleinbetriebe, die 1987 13 Arbeitsstellen boten. Teils Haufen-, teils Straßendorf. Der Ort gehörte zur Herrschaft Pronsfeld. Wir schreiben den Herbst 1946. Der Krieg ist vorbei, überall in unserem Vaterland herrscht Elend und Not. Auch die Menschen aus Habscheid sind in ihr zerstörtes Heimatdorf zurückgekehrt und sind damit beschäftigt, Trümmer zu beseitigen und es mit den kargen Mitteln, Geräten und Werkzeugen neu aufzubauen. Man hilft sich gegenseitig soweit es möglich ist. In dieser Situation tritt die französische Besatzungsmacht an die Gemeinde heran und verlangt die Aufstellung einer Feuerwehr.

Um zuverhindern, daß die Besatzungsmacht eine „Zwangsfeuerwehr" einrichtet, gründeten einige Männer aus Habscheid kurzentschlossen die Freiwillige Feuerwehr Habscheid. Am Anfang hatte die Wehr wirklich kein leichtes Amt, soweit man den Dienst in der Feuerwehr überhaupt als leicht bezeichnen kann, denn ihre ganze Ausrüstung bestand aus einigen Wassereimern. War diese Ausrüstung auch gemessen an heutigen Verhältnissen lächerlich, so hatte diese erste Wehr doch schon einen unbezahlbaren Wert, denn es hatten sich Männer zusammengetan, um getreu ihrem Wahlspruch - Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr - ihren Mitmenschen in Unglücksfällen Hilfe zu bringen.


Im Laufe der Jahre wurde mit zunehmendem Aufblühen der Gemeinde die Freiwillige Feuerwehr Habscheid besser ausgerüstet. Dabei fand sie tafkräftige Unterstützung bei den jeweiligen Bürgermeistern der Gemeinde. Zuerst erhielt die Wehr eine Feuerspritze, die von Hand gezogen und bedient werden mußte. Im Jahre 1956 wurde sie ersetzt durch einen Spritzenanhänger. Sieben Jahre später erhielt die Wehr eine neue Feuerspritze, die T S 8.

Aufgrund der bei den Feuerwehrwettkämpfen gezeigten Leistungen erhielt die Habscheider Wehr dann im Jahre 1966 als Feuerwehrauto den VW-Kombi. Dieser hielt bis zum Jahre 1994. Am 07.08.1994 war es dann soweit. Bürgermeister Söhngen übergab an diesem Tage der Habscheider Feuerwehr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug ( Mercedes Benz 310 ) mit neuer Tragkraftspritze 8/8 Rosenbauer Fox 1.


Geleitet wurde die Habscheider Feuerwehr im Laufe der zurückliegenden Jahre von folgenden Wehrführern: erster Wehrführer war Johann Heck, auf ihn folgten Matthias Holländer, Johann Junk und Nikolaus Feltes, der von 1955 bis Februar 1973 die Geschicke der Wehr leitete. Im Juli 1972 fand der 2. Verbandsfeuerwehrtag in Habscheid statt. Im Juli 1986 feierte die Feuerwehr Habscheid ihr 40jähriges Bestehen. Unter Nikolaus Feltes erlebte die Wehr bei gleichzeitig erfolgter besserer Ausrüstung einen bemerkenswerten Leistungsstand, der sich bei den Feuerwehrwettkämpfen zeigte. Von Februar 1973 bis 1989 war Helmut Dahmen Wehrführer, der dann auch zum Ehrenbrandmeister ernannt wurde. Auf ihn folgte Josef Peters bis 1999.


Die Feuerwehr erhielt 1966 unter der Leitung von Wehrführer Nikolaus Feltes ihr erstes Feuerwehrauto, einen VW-Kombi ( noch im Hintergrund zu sehen ) mit Tragkraftspritze. Das Bild zeigt die Mannschaft 1967 im Jahr der Fahnenweihe auf dem Schulhof.

So konnte sie bei den Wettkämpfen im Jahre 1964, an denen sich auf Amtsebene die Wehren aus Auw, Bleialf, Brandscheid, Großlangenfeld und Winterscheid beteiligten, den 1. Platz erringen. Die Habscheider Wehr vertrat das Amt Bleialf im gleichen Jahre auf Kreisebene und konnte auch dort einen guten Platz erreichen. In den Jahren 1965 und 1966 gelang es, bei den Wettkämpfen auf Kreisebene jeweils den 2. Platz z u erringen. Die Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze erwarben am 8. September 1995 zwei Gruppen der Freiwillige Feuerwehr Habscheid. Fürwahr, beachtliche Erfolge für eine Feuerwehr aus einem kleinen Bauerndorf. Aber dieser hohe Leistungsstand zeigte sich nicht nur bei Wettkämpfen, sondern auch, was viel wichtiger war, im Ernstfalle bei Haus-, Zimmer- und Waldbränden sowie bei Sturmschäden und sonstigen Unglücksfällen. Darüber hinaus half die Feuerwehr in manchen Notlagen, und sie schreibt mit Recht den Leitspruch der Gründer „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" auf ihre Fahne, die auf der einen Seite den heiligen Florian, auf der anderen die Schutzpatronin der Habscheider Kirche, die heilige Lucia, zeigt und im Jahre 1967 feierlich gewiehen wurde.

Der Feuerwehr gehörten am Anfang 15 Kameraden, bei der Fahnenweihe 18 und am heutigen Tage 24 aktive Kameraden an.


Ab 1999 bis 2021 war Dietmar Fuchs 22 Jahre Wehrführer. Er gab das Amt auf, weil er zum Ortsbürgermeister gewählt wurde, und die Nachfolge gesichert war.

Er bleibt der Wehr als ausgebildeter Zugführer erhalten. In dieser Zeit wurde die Wehr mit Atemschutzgeräte für den Innenangriff ausgestattet. Hier absolvierte die Hälfte der Mannschaft die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger. Für diese teuren und empfindlichen Geräte wurde ein neues größeres Gerätehaus im Jahr 2005 am neuen Standort in der Neustraße mit sehr hoher Eigenleistung erbaut. Desweitern wurde der Förderverein Feuerwehr Habscheid e.V. ins Leben gerufen. Im Jahr 2019 wurde die Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Tobias Heck gekründet. Im Gründungsjahr zählten 20 Kinder ( Jugendlichen ) zur Jugendfeuerwehr und sind mittlerweile auf 32 Kinder ( Jugendliche ) in zwei Gruppen angewachsen. Seit dem Sommer 2021 wird die Wehr von Raphael Hahn geführt. Im Frühjahr 2022 wurde das alte Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) Baujahr 1993 gegen ein 15 Jahre altes, gut erhaltenes Wasserführendesfahrzeug TSF-W mit 750 Liter Tankvolumen für den Schnellangriff ersetzt.


Das Goldene Feuerwehrehrenzeichen für 35 jährige aktive und pflichtbewußte Tätigkeit der Stufe I wurde bis heute folgenden Wehrmännern verliehen: Lambert Kirsch und Johann Mulbach (Gründungsmitglieder) im Jahre 1986. Helmut Dahmen, Johann Düprez und Matthias Kirsch 1991, Paul Jänen und Alfons Peters 1995, Josef Peters 1996, Theo Ballmann 2001, Herbert Theis 2002, Klaus Kickertz 2012, Norbert Lehnertz und Willi Berkels 2013, Johann Scheuern 2019, Lambert Lehnertz, Ulrich Düprez, Robert Fuchs und Helmut Seffern 2021.



Einsegnung des Feuerwehr Fahrzeug am 07.08.1994

Wehrführer Josef Peters

Am 29. Juli 2007 wurde das neue Feuerwehrgerätehaus eingewiehen. Zur Einweihungsfeier waren zahlreiche Ehrengäste geladen.


untenstehend einige Bilder von der Einweihungsfeier

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