Ortsname
blockHeaderEditIcon

Slider01
blockHeaderEditIcon
Menu
blockHeaderEditIcon
Überschrift-News
blockHeaderEditIcon

Aktuelles aus Habscheid

Aktuelles : Rund ums gefärbte Osterei
13.03.2009 18:52 ( 2012 x gelesen )

Rund ums gefärbte Osterei

 

Seit Wochen gibt es sie im Supermarkt, an Tankstellen und sogar beim Direktvermarkter zu kaufen: bunt gefärbte Ostereier. Ist Zurückhaltung geboten bei den fertig gefärbten Eiern? Worauf ist beim Kauf, bei der Aufbewahrung und der Verarbeitung von Eiern im Haushalt zu achten?

 

Wie erkennt man die Frische?

Die Verwendung frischer Eier ist eine wesentliche Voraussetzung gesundheitlicher Unbedenklichkeit und Qualität. Beim Eierkauf gilt es daher, auf die Kennzeichnung der Eierverpackung zu achten. Ist ein Legedatum nicht angegeben, muss gerechnet werden: und zwar Mindesthaltbarkeitsdatum minus 28 Tage = Legedatum. Sind die Eier älter als 10 Tage sollten sie nicht mehr für rohe Speisen verwendet werden.


Um zu testen, ob rohe Eier frisch sind, legt man sie in kaltes Wasser. Frische Eier bleiben flach am Boden liegen, weil sich die Luftkammer im Ei erst während der Lagerung vergrößert, ein 14 –21 Tage altes Ei hält sich fast senkrecht in der Schwebe und sollte schnellstens verbraucht werden. Schwimmt es oben und ragt mit der stumpfen Spitze deutlich aus dem Wasser, dann ist das Ei schon rund 2 Monate alt und sollte nicht mehr verzehrt werden.


In welchem Zustand ein Ei gekocht wurde, erkennt man an der Lage des Dotters, wenn das Ei in Längsrichtung geschnitten ist.War es frisch, liegt der Dotter zentral und die Luftkammer ist klein. Liegt der Dotter zur Eierschale verlagert, ist das Ei älter.



Wie lagert man Eier?

Im Haushalt sollten Eier im Kühlschrank aufbewahrt werden. Bei diesen Temperaturen können sich Salmonellen kaum vermehren. Die Schale sollte sauber, jedoch nicht abgewaschen werden, da das Ei-Oberhäutchen (Cuticula) das Ei vor dem Eindringen vor Bakterien schützt. Über die Poren in der Eischale nimmt es Fremdgerüche auf, daher empfiehlt es sich, Eier nicht neben intensiv riechenden Speisen zu lagern.

 

Synthetische Farbstoffe

Die künstlichen Eierfarben, die auch in vielen Haushalten verwendet werden, sind Lebensmittelfarbstoffe, die laut Gesetz zu den Zusatzstoffen zählen, und deshalb kennzeichnungspflichtig sind. Die in Deutschland lebensmittelrechtlich zugelassenen Farbstoffe sind gründlich untersucht und gelten als gesundheitlich unbedenklich. Die größte Gruppe der synthetischen Lebensmittelfarbstoffe bilden die Azofarbstoffe, die allerdings als schwache Allergene bekannt sind, z. B. E 151 (Brilliantschwarz), E 122 (Azorubin), E 127 (Erythrosin), E 102 (Tartrazin), E 104 (Chinolingelb), E 110 (Sunsetgelb). Die Farbstoffe gelangen beim Färben durch poröse Stellen in der Eierschale ins Innere des Eies, werden so in geringen Mengen mitgegessen und können bei entsprechend empfindlichen Personen eine allergische Reaktion auslösen. Beim Kochen geplatzte Eier sollten nicht zum Färben verwendet werden.

 

Natürliche Farbstoffe

Wer auf die künstlichen Farbstoffe verzichten möchte oder muss, kann auf aus Pflanzen extrahierte, natürliche Farben ausweichen. Sie haben ebenfalls E-Nummern. Auch diese Farben können theoretisch als Allergene wirken. Zum Einsatz kommen folgende Farbstoffe:
• E 100: aus der Gelbwurzel gewonnenes Kurkumin
• E 120: Das Rot der Cochenille-Laus
• E 140: Chlorophyllin
• E 132: Indigokarmin
Diese Farben werden im Gegensatz zum Eierfärben mit künstlichen Farben gleich beim Kochen angewendet. In der Anwendung unterscheiden sie sich nicht von synthetischen Farben. Farbabstufungen und -mischungen sind mit ihnen ebenfalls möglich.

 

Farben aus der Natur

Die dritte Möglichkeit sind beim Selbstfärben die natürlichen Farben. Diese sind meist etwas blasser, aber nicht weniger schön. Dabei muss man zwischen lebensmittelechten und nicht lebensmittelechten Farben unterscheiden. Erstere sind zum Färben von Eiern geeignet, die auch zum Verzehr bestimmt sind: Leuchtendes Gelb erreicht man mit Kamille, Kümmel oder Safran, Zwiebelschalen schattieren die Eier gelbbraun, einen warmen Braunton erreicht man mit Walnussschalen, Grüntöne durch Spinat und Brennnesseln, rosa erreicht man mit Preiselbeeren und violett mit Blaubeersaft. Allergiker müssen dabei ihre individuellen Unverträglichkeiten berücksichtigen und dementsprechend die Extrakte für die Eierfarbe aussuchen.

 

Gewichtsklassen von Eiern (Güteklasse A)

  • XL sehr groß 73 g und darüber
  • L groß 63 g bis unter 73 g
  • M mittel 53 g bis unter 63 g
  • S klein unter 53 g

Nicht lebensmittelechte Farben dürfen nur zum Färben von ausgeblasenen Eiern verwendet werden, die nicht gegessen werden. Dies sind Krappwurzel, Rotsandelholz, Blauholz, Rot- und Gelbholz.


Verfärbungen des Eiweiß

Nachdem zur Färbung der Ostereier üblicherweise Lebensmittelfarben verwendet werden, können auch jene Eier verzehrt werden, deren Eiweiß durch Aufspringen der Schale mitgefärbt wurde. Manchmal findet man beim Verzehr der Ostereier einen grünen Rand um den Dotter. Das ist ein Hinweis, dass die Eier zu lange gekocht wurden. Die Kochzeit sollte maximal 10 Minuten betragen.

 

Wie haltbar sind Eier?

Rohe Eier sind auch kurz nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch verzehrbar, sie müssen dann jedoch vorher gründlich durcherhitzt werden (ca. 10 bis 12 Minuten kochen). Im Haushalt hartgekochte Eier mit intakter Schale können im Kühlschrank ca. 2 Wochen aufbewahrt werden. Nicht abgeschreckte hartgekochte Eier sind bei Zimmertemperatur bis zu einem Monat haltbar, wenn die Schale keine Spuren von Verletzungen aufweist. Hat man zu viele Eier gekocht, lassen sich diese noch vielfältig in der Küche verwenden, z. B. als Salatbeilage und -garnitur.

 

Wie haltbar sind Partyeier?

Die im Handel erhältlichen gefärbten Ostereier, auch Partyeier genannt, können ungekühlt bei unverletzter Schale bis zu 3 Monate aufbewahrt werden. Die Farbe, mit denen die Eier gefärbt werden, enthält natürlich gelöste Baumharze und versiegelt damit das Ei. Die Schale sollte keine Risse oder Löcher aufweisen, nur dann kann das Ei lange frisch bleiben.

 

Kennzeichnung

Gefärbte Eier unterliegen nicht der EU-Verordnung zur Kennzeichnung von Eiern und müssen daher keinen Herkunftsstempel tragen. Auf der Verpackung gekochter und gefärbter Eiern müssen aber nach der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung folgende Angaben vorhanden sein:
• Verkehrsbezeichnung
• Stückzahl der in der Verpackung enthaltenen Eier
• Name und Anschrift des Herstellers, Verpackers oder Verkäufers
• Mindesthaltbarkeitsdatum
• der Hinweis: „mit Farbstoff“, ggf. die Zutatenliste
• Gewichtsangabe
• Grundpreis
Auch gefärbte Eier als lose Ware unterliegen der Kennzeichnungspflicht. Zu Kennzeichnen sind die Farbstoffe mit dem Hinweis „mit Farbstoff“. In der Praxis werden diese Vorschriften nicht streng gehandhabt, weil der Farbstoff sichtbar ist. Zum Färben oder Bemalen der Schale sind nur die in der Zusatzstoff- Zulassungsverordnung genannten Farben zugelassen.


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
comments powered by Disqus
Blind-B lock8-News
blockHeaderEditIcon
Buttom-links
blockHeaderEditIcon

Gemeindeverwaltung:



Ortsbürgermeister:   Dietmar Fuchs

Niederhabscheider Straße 16
D- 54597 Habscheid,
Tel.: +49 (0) 6556 900 66 50
E-Mail: info@habscheid-eifel.de

Downloadblock
blockHeaderEditIcon

Wetter-Habscheid
blockHeaderEditIcon
Copyright
blockHeaderEditIcon
Copyright by Ortsgemeinde Habscheid | Login |

Design
blockHeaderEditIcon
Design & Konzeption by ICS Schneifeler Webdesign

 

navigation-unten
blockHeaderEditIcon
   
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*